Versailler Vertrag wer hat unterschrieben

// 12 августа 2020 // Без рубрики

Der Präsident selbst war skeptischer. Schon beim Überqueren des Ozeans hatte Wilson einem Berater gesagt, dass er die Friedenskonferenz für eine “Tragödie der Enttäuschung” halte. Und seine Vorahnung erwies sich als richtig. Am 28. Juni 1919 gab es kaum jemanden, der den frisch unterzeichneten Versailler Vertrag und die damit verbundenen Friedensabkommen wirklich verteidigte. Dieser Zustand war nach dem Zweiten Weltkrieg noch ausgeprägter, als Versailles und die durch die Verträge von 1919-1920 geschaffene internationale Ordnung als versagte einen völlig gescheiterten Frieden betrachteten. Nach Wilsons Präsidentschaft setzte sein Nachfolger Warren G. Harding den amerikanischen Widerstand gegen die Bildung des Völkerbundes fort. Der Kongress verabschiedete daraufhin die Knox-Porter-Resolution, mit der die Feindseligkeiten zwischen den Vereinigten Staaten und den Zentralmächten formell beendet wurden.

Juli 1921 von Präsident Harding unterzeichnet. [131] [132] Kurz darauf wurde am 25. August 1921 in Berlin der amerikanisch-deutsche Friedensvertrag von 1921 unterzeichnet, und zwei ähnliche Verträge wurden mit Österreich und Ungarn am 24. und 29. August 1921 in Wien bzw. Budapest unterzeichnet. Nachdem die Zentralmächte die Operation Faustschlag an der Ostfront gestartet hatten, unterzeichnete die neue Sowjetregierung Russlands am 3. März 1918 den Vertrag von Brest-Litowsk mit Deutschland.

[15] Dieser Vertrag beendete den Krieg zwischen Russland und den Zentralmächten und annektierte 3.400.000 km2 Territorium und 62 Millionen Menschen. [16] Dieser Verlust entsprach einem Drittel der russischen Bevölkerung, einem Viertel seines Territoriums, etwa einem Drittel der Ackerfläche des Landes, drei Vierteln seiner Kohle und Eisen, einem Drittel seiner Fabriken (insgesamt 54 Prozent der industriellen Kapazität des Landes) und einem Viertel seiner Eisenbahnen. [16] [17] Im Juni 1919 erklärten die Alliierten, dass der Krieg wieder aufgenommen würde, wenn die deutsche Regierung den Vertrag, dem sie untereinander zugestimmt hatten, nicht unterschreibt. Die Regierung unter Philipp Scheidemann konnte sich nicht auf einen gemeinsamen Standpunkt einigen, und Scheidemann selbst trat zurück, anstatt sich bereit zu erklären, den Vertrag zu unterzeichnen. Gustav Bauer, der Chef der neuen Regierung, schickte ein Telegramm, in dem er seine Absicht bekundete, den Vertrag zu unterzeichnen, wenn bestimmte Artikel zurückgezogen würden, darunter die Artikel 227, 230 und 231. [nb 1] Daraufhin stellten die Alliierten ein Ultimatum, wonach Deutschland den Vertrag akzeptieren oder innerhalb von 24 Stunden mit einem Einmarsch der Alliierten über den Rhein rechnen müsse. Am 23. Juni kapitulierte Bauer und schickte ein zweites Telegramm mit der Bestätigung, dass eine deutsche Delegation in Kürze eintreffen würde, um den Vertrag zu unterzeichnen. [59] Am 28.

Juni 1919, dem fünften Jahrestag der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand (der unmittelbare Anstoß für den Krieg), wurde der Friedensvertrag unterzeichnet. [2] Der Vertrag hatte Klauseln, die von Kriegsverbrechen, dem Verbot der Verschmelzung der Republik Deutschland mit Deutschland ohne Zustimmung des Völkerbundes, der Freiheit der Schifffahrt auf großen europäischen Flüssen bis hin zur Rückgabe eines Korans an den König von Hedjaz reichten. [60] [61] [62] [63] Der Versailler Vertrag war ein wichtiger Schritt in den Status der britischen Dominions nach internationalem Recht. Australien, Kanada, Neuseeland und Südafrika hatten jeweils bedeutende Beiträge zu den britischen Kriegsanstrengungen geleistet, jedoch als separate Länder und nicht als britische Kolonien. Indien leistete auch einen beträchtlichen Truppenbeitrag, obwohl es im Gegensatz zu den Dominions unter direkter britischer Kontrolle stand. Die vier Dominions und Indien unterzeichneten den Vertrag getrennt von Großbritannien,[5] eine klare Anerkennung durch die internationale Gemeinschaft, dass die Dominions keine britischen Kolonien mehr waren. “Ihr Status widersetzte sich der genauen Analyse sowohl internationaler als auch verfassungsrechtlicher Juristen, aber es war klar, dass sie nicht mehr nur als Kolonien Großbritanniens betrachtet wurden.” [117] Durch die individuelle Unterzeichnung des Vertrags waren die vier Dominions und Indien auch Gründungsmitglieder des Völkerbundes für sich, nicht nur als Teil des Britischen Empires.

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